SPD - Stadtratsfraktion sowie OV - Vorstand fordern neutrales Gutachten!
(ph) Die SPD-Fraktion hat im
Stadtrat einen Antrag eingebracht, in dem von der Verwaltung und Herrn
Grumer gefordert wird, zu prüfen, ob das Allwetterbad - auch ohne
wandelbares Dach - als reines Schwimmbad für die Stadt Landstuhl
erhalten werden kann. Dazu fordern wir ein neutrales Gutachten bzw. eine
Machbarkeitsstudie nur mit der Forderung: Das Hallenbad successiv
sanieren und zu erhalten.
Laut Bürgermeister Klaus Grumer hat der Schwimmbadausschuss bei seiner letzten Sitzung dem Verbandsgemeinderat empfohlen, die Vorplanung ( Innen- Außensauna usw.) der Saarbrücker Fa. Famis, zu erteilen. Diese Firma hat auch in einer Machbarkeitsstudie festgestellt, dass das Allwetterbad wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden sollte!
Wenn die Herren Grumer und Dr. Degenhardt und die Mehrheit des Verbandsgemeinderates der Meinung sind, das Hallenbad nicht mehr weiterbetreiben zu wollen, dazu muss sich Herr Grumer als Stadtbürgermeister fragen lassen, ob das Bad nicht als städtische Einrichtung für die Stadt Landstuhl erhalten werden kann. Denn gerade die Landstuhler Bürger sind es, denen die Weiterbetreibung des Hallenbades am Herzen liegt. Hier zeigen sich wieder die großen Nachteile der Personalunion des Stadt- und Verbandsbürgermeisters. Auch wenn Grumer und Dr. Degenhardt immer wieder betonen, der überwiegende Teil der Badegäste des Hallenbades kämen von außerhalb der Stadt u. Verbandsgemeinde Landstuhls, dann ist dies noch kein ausreichendes Argument, das Bad nicht zu erhalten. Das Bäder Zuschussbetriebe sind ist allgemein bekannt. Der überwiegende Teil der Besucher unserer Landstuhler Stadthalle kommt auch von außerhalb, aber niemand zieht deshalb auch nur in Erwägung die Stadthalle deswegen zu schließen, zumal diese in fast gleicher Höhe subventioniert werden muss wie bisher das Allwetterbad. Laut den der SPD vorliegenden Zahlen, wurden für den Abriss des Hallenbades ca. 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Für die Generalsanierung des Bades, d.h. Behebung sämtlicher Schäden, wurden in ersten Schätzungen ca. 2,7 Millionen Euro veranschlagt. Wer versteht bei diesen Zahlen den Abriss eines erst 24 Jahre alten Bades ??? (1983 bis 2007) Wurde da vielleicht vorher schon geschlampt?
Dass die Sanierung des Bades auf dem Rücken der Gaskunden stattfinden soll - sprich höhere Gaspreise - wird von der SPD-Fraktion rigoros zurück gewiesen. Die SPD-Fraktion im Stadtrat, sowie der Vorstand des SPD - Ortsvereins ist eher der Meinung, dass in den letzten 10 Jahren nicht genug für den Erhalt des Hallenbades getan wurde. Warum wurde nicht schon vor Jahren auf die drohende Schließung oder Generalsanierung hingewiesen? Wurde nur gewartet bis das Naturfreibad fertig gestellt war? Wir wissen nicht wie die Diskussion im Verbandsgemeinderat und insbesondere bei der Landstuhler Bevölkerung gelaufen wäre.
Es als reinen Populismus zu bezeichnen, wenn sich die SPD - Fraktion im Stadtrat über die Weiterführung bzw. eine schrittweise Sanierung des Hallenbades Gedanken macht, ist wohl weit überzogen und wird von uns vehement zurückgewiesen.
"Übernahme würde Stadt ruinieren"......"3500 Gaskunden sollen die Zeche bezahlen"............ "Vereins- und Kulturförderung in Zukunft nicht mehr möglich".....
Mit diesen Schlagworten sollen die Bürger verängstigt und mundtot gemacht werden,
Wir fordern weiterhin die Erhaltung unseres Allwetterbades - um somit ein Stück Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger der Sickingenstadt Landstuhl zu erhalten!