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SPD- Ortsverein Carlo Schmid Landstuhl Stadtratsfraktion |
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Betreff - Installation von Videoüberwachungskameras auf den Bahnsteigen des Bahnhofes Landstuhl SPD will mehr Sicherheit am Bahnhof und den Bahnsteigen des Bahnhofes Landstuhl
Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion - zusammen mit der FWG-Fraktion - wurden in der letzten Stadtratsitzung am 25.01.2012 die Möglichkeiten der Installation von Video-Überwachungskameras am Bahnhof Landstuhl erörtert.
Zusätzlich waren der Leiter der Polizeiinspektion Landstuhl und dessen Vertreter an der Gesprächsrunde beteiligt. Etwa 90 Minuten diskutierten die Ratsmitglieder mit den anwesenden Sachverständigen über die Frage, wie die Sicherheit am Bahnhof Landstuhl verbessert werden könne. Hintergrund ist der brutale Überfall auf eine Frau am 9. November 2011. Diese hatte einem Mädchen geholfen, das von drei Jugendlichen auf dem Bahnsteig herumgeschupst wurde. Als Vergeltung wurde die Frau später im Zug nach Ramstein von den drei Tätern zusammengeschlagen. Fraktionsvorsitzender Erich Neu begründete unseren Antrag nochmals und forderte die Installation von weiteren Kameras, die die Bahnsteige auf dem Bahnhof überwachen sollen. Auf den Hinweis des Datenschutzes erklärte Erich Neu, dass hier Prävention wichtiger sei als Datenschutz. Es gehe um die Sicherheit unserer Bürger. Er verwies auch auf den großen Anteil von Schülern, die täglich von der Deutschen Bahn zur Schule befördert werden. Es gehe auch gerade um deren Sicherheit. Von den installierten Überwachnungskameras gehe auch eine abschreckende Wirkung aus, wies Erich Neu hin .
Trotz sieben
vorhandener Kameras konnten keine brauchbaren Videoaufnahmen für die
Ermittlung der Täter ausgewertet werden. Wie sich jetzt herausgestellt hat,
waren die Kameras teilweise defekt. Der Vertreter der Deutschen Bahn teilte
mit, die vorhandenen Kameras an den Gleisanlagen seien nicht für die
Überwachung der Bahnsteige - also der Fahrgäste - , sondern lediglich zur
Überwachung der Liegenschaften der Deutschen Bahn angebracht. Andere Kameras
übermitteln den Bahnkollegen in Kaiserslautern Reiseinformationen. Sie
sehen, wenn Züge in Landstuhl einfahren. Diese können dann per Lautsprecher
angekündigt werden. Hier stellt sich die Frage, ob Überwachungen von
Gebäuden und technischer Einrichtungen der Bahn wichtiger sind, als die
Überwachung der Sicherheit der Reisenden, also der Bürger. Der Vertreter der DB erklärte, dass weitere Kameras aufgehängt werden könnten, fragte aber nach der Notwendigkeit, da dies ja Geld koste. Der Bahnhof Landstuhl sei kein Kriminalitätsschwerpunkt. Wie die Polizei Landstuhl erklärte, seien im Jahr 2010, 13 Fälle von Strassenkriminalität registriert worden, darunter sieben Körperverletzungen, zwei Schlägereien und eine räuberische Erpressung. 2011 gab es insgesamt sieben Delikte, die bei der Polizei angezeigt wurden, darunter vier Körperverletzungen, zwei Diebstähle aus Pkws und eine Sachbeschädigung. Es gibt da wohl auch noch eine Dunkelziffer von Straftaten, die nicht angezeigt wurden.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ralf Hersina stellte klar, dass es der SPD nicht um eine personelle Videoüberwachung gehe, sondern dass die Vorgänge an den Bahnsteigen für 48 Stunden aufgezeichnet werden, um im Falle eines Falles - und auf richterliche Anordnung - Straftäter leichter ermitteln zu können. Ralf Hersina schlug vor, dass die DB die vorhandenen Kameras zur Überwachung von Liegenschaften so justiert, dass künftig auch die Vorgänge auf den Bahnsteigen aufgezeichnet werden könnten. Dies ist jedoch laut Aussage des DB-Vertreters nicht möglich. Wie in einem Pressebericht der RHEINPFALZ vom 25.01.2012 zu lesen ist, hat sich auch der leitende Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken für den Einsatz von Kameras ausgesprochen. Die Bundespolizei ist für die anlassbezogene Auswertung der Aufnahmen zuständig. Der anwesende Beamte der Bundespolizei wies darauf hin, dass seine Behörde bei Straftaten auch zusätzliche Aufzeichnungen auswerten werde, falls die Bahn dem Antrag der SPD stattgeben und weitere Kameras aufhängen würde. Es sei aber wichtig, dass die Kameras funktionieren. Eine ständige Überwachung der Funktionstüchtigkeit der Kameras sei deshalb unumgänglich.
Bürgermeister Grumer versprach, die drei städtischen Kameras in der Unterführung regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Er will, dass die Kameras technisch so ausgestattet werden, dass diese eine Fehlermeldung abgeben, wenn sie nicht mehr funktionieren. Dies werde vorgenommen, egal was es kostet, so Grumer.
Der gesamte Stadtrat, einschließlich des Bürgermeisters, bat den anwesenden Vertreter der Deutschen Bahn - Herrn Wagner - sich bei den zuständigen Gremien der Bahn dafür einzusetzen, dass die Kameraüberwachnung der Bahnsteige realisiert wird. Nur die Bahn als Hausherr kann die Kameras installieren, bzw. umjustieren, da diese auch die Kosten hierfür tragen muss.
Die SPD-Fraktion ist optimistisch, dass ihr Antrag Erfolg hat und die geforderten Maßnahmen realisiert werden.(erne)
Gemeinsame Resolution des Stadtrates der Sickingenstadt Landstuhl Der Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl ist tief bestürzt und betroffen über die Ereignisse in Japan dieses Jahres. Die Auswirkungen der Naturkatastrophe vom 11. März 2011 haben deutlich gezeigt, dass die Atomtechnologie nicht beherrschbar und mit unverantwortlichen Risiken verbunden ist. Daher erfüllt uns auch die Nähe des Atomkraftwerkes Cattenom mit großer Sorge. Auf Grund der zahlreichen Störfällen während der gesamten Laufzeit - der letzte Störfall war am 29. August 2011 - und der vorherrschenden West- und Südwestwinde sehen wir hierin ein Risiko für die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Bevölkerung in der Stadt Landstuhl und in der Region. Wir fordern daher, dass für dieses Kraftwerk mit vier Druckwasserreaktoren die gleichen Überprüfungs- und Sicherheitsstandards angewandt werden, wie für die jetzt stillgelegten Altkraftwerke in Deutschland. Der Rat der Stadt Landstuhl bittet die Bundesregierung und die rheinland-pfälzische Landesregierung, sich beim französischen Präsidenten und allen zuständigen Behörden für die sofortige Abschaltung des AKW Cattenom nachdrücklich einzusetzen und auf einen gesamteuropäischen Ausstieg aus der Kernenergie zu drängen.
Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge....28.08.2011 Betreff: Grundsatzbeschluss auf Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge in der Sickingenstadt Landstuhl Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grumer, die SPD-Fraktion beantragt, in der nächsten Stadtratsitzung den Grundsatzbeschluss zu fassen, in der Sickingenstadt Landstuhl wiederkehrende Straßenausbaubeiträge einzuführen. Begründung erfolgt in der Sitzung. Mit freundlichen Grüßen Erich Neu / Fraktionsvorsitzender
Betreff / Bebauungsplan Langwiedener Strasse Die SPD-Fraktion im Landstuhler Stadtrat ist mit der Berichterstattung in der Rheinpfalz vom 24.06.2011 über die Stadtratsitzung vom 21.06.2011 nicht zufrieden. In dem Bericht wird nur erwähnt, dass der Bebauungsplan "Langwiedener Strasse" mit 13 zu 9 Stimmen beschlossen wurde. Nach unserer Ansicht hätte hervorgehoben werden müssen, dass alle 3 Oppositionsfraktionen die Änderung des Bebauungsplanes abgelehnt haben.
Wir haben beantragt, unterstützt von der FWG - Fraktion, die Änderung des Bebauungsplanes auszusetzen, bis der Bedarf an Neubauflächen geklärt ist. Zusätzlich wollten wir vermeiden, dass der beim Umbau der "Spitz" anfallende Abraum auf diesem Geländestreifen zwischengelagert wird und die Rodung oder wenigstens eine Teilrodung des Waldstreifens notwendig wäre. Wie uns vom LBM ( Landesbetrieb Mobilität ) bestätigt wurde, wäre der Abraum nur bedingt als Baumaterial für eine Lärmschutzmassnahme verwendbar. (erne) siehe auch den weiter unten stehenden Bericht : SPD, FDP und FWG gegen einen Lärmschutzwallden
Rheinpfalzbericht vom 24.06.2011 .....
Wechsel in der SPD Fraktion
im Landstuhler Stadtrat ...siehe
auch
Unser Fraktionsmitglied Herr Dipl. Ing. Gerhard Wilking hat aus persönlichen Gründen sein Mandat niedergelegt. Dafür trat Peter Hirsch als Nachfolgekandidat in die Fraktion ein. Bei unserem Treffen am 13. Februar im Restaurant Ölmühle Landstuhl, dankte die Fraktion Gerhard Wilking für seine engagierte Arbeit als Stadtratsmitglied, mit der er sich auch parteiübergreifend Achtung und Anerkennung erworben hat. Gerhard Wilking wird dem OV - Vorstand und der Fraktion weiterhin beratend zur Seite stehen. Peter Hirsch, der in der vorherigen Legislaturperiode schon als Stadtratsmitglied tätig war und sich dort bereits umfangreiche kommunalpolitische Erfahrungen erworben hat, wünschen wir in seiner neuen Funktion viel Erfolg. (ph)
Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge....10.12.2010 Betreff: Antrag auf Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grumer, die SPD Fraktion im Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl bittet gem. § 14 unserer Geschäftsordnung den Antrag auf Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeträge. Die Beratung soll im nächsten Hauptausschuss beraten und dann eine Bürgerbeteiligung durch Bürgerversammlung vorgenommen werden, bevor der Stadtrat in öffentlicher Sitzung abschließend entscheidet. Die Begründung des Antrages erfolgt im Hauptausschuss. Mit freundlichen Grüßen Erich Neu, SPD-Fraktionsvorsitzender
SPD, FDP und FWG gegen einen Lärmschutzwall Die Oppositonsfraktionen der SPD, FDP und FWG im Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl haben sich in gemeinsamen Beratungen entschlossen, dem laut RHEINPFALZ- Bericht vom 14.10.10 geplanten Bau eines Lärmschutzwalles entlang der Langwiedener Straße/ Beethovenstraße entgegenzuwirken. Grundsätzlich hat die SPD-, FDP- und FWG -Fraktion jedoch nichts gegen notwendige und vor allem auch erforderliche Lärmschutzmaßnahmen. Aus dem 10-Jahre alten Lärmschutzgutachten geht hervor, dass die ermittelte Lärmbelastung durch den Verkehr tagsüber und nachts von der Langwiedener Straße, wesentlich unterhalb den Grenzwerten für eine notwendige, durchzuführende Lärmschutzmaßnahme liegt. Somit werden die gesetzlich geforderten, einzuhaltenden Grenzwerte von tagsüber 70 dB(A) und nachts 60 dB(A) für eine notwendige Sanierungsmaßnahme in jedem Fall deutlich unterschritten. Die geplanten finanziellen Aufwendungen von mehreren hunderttausend Euro stehen daher in keinem Verhältnis zu den prognostizierten Lärmreduzierungen und werden daher von uns konsequenterweise abgelehnt. Der Waldstreifen befindet sich in exponierter Lage und ist durch seine vielfältige Struktur gesund sowie stabil und hat zudem noch eine Lebenserwartung von mehr als 50 Jahren. Die geplante Errichtung eines Lärmschutzwalles verursacht erhebliche Eingriffe in die Natur, den Naturhaushalt sowie in das, durch den Wald geprägte Landschaftsbild dieses Wohngebietes. Deshalb muss der Waldstreifen auch in seiner Gesamtheit erhalten bleiben, weil er zum Einen nicht nur einen natürlichen Lärmschutz bildet, sondern auch zum Anderen für die immer wichtigere Feinstaubfilterung der Atemluft unverzichtbar ist. Ein alternativer Lärmschutz, unmittelbar an der Lärmquelle gebaut, würde zudem den kompletten Baumbestand erhalten sowie auch auf jeden Fall die geplanten Investitionskosten deutlich reduzieren. Nach gründlicher Abwägung der finanziellen und auch ökologischen Aspekte bleibt jedoch nach Auffassung aller drei Fraktionen nur eine Ablehnung der geplanten Errichtung eines Lärmschutzwalles (hier als Erdwall ausgebildet) übrig. Für die Richtigkeit - Landstuhl, den 28.10.2010: SPD-Stadtratsfraktion, Fraktionsvorsitzender: gez. Erich Neu, hannelore.neu@t-online.de FDP-Stadtratsfraktion, Fraktionsvorsitzender: gez. Gerhard Söhnchen, gb.soehnchen@kabelmail.de FWG -Stadtratsfraktion, Fraktionsvorsitzender: gez. Stephan Jung, mail@stephanjung.de
Wir helfen: Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Sickingenstadt Landstuhl haben die Möglichkeit sich mit ihren Problemen im Umgang mit Behörden und Institutionen, aber auch mit Verbesserungen oder Vorschlägen an unsere SPD-Stadtratsmitglieder zu wenden.
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Fraktion Fraktionsvorsitzender Erich Neu stellvertretender Fraktionsvorsitzender Ralf Hersina Hans Peter Molitor
Willi Bütow Barbara Molitor
Peter Hirsch |
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