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SPD Landstuhl ist gegen den Bau eines Walles
zwischen Langwiedener Straße und
Beethovenstraße
Die SPD-Fraktion im Stadtrat
Landstuhl ist weiterhin gegen den von der CDU beschlossenen Bau eines
Lärmschutzwalles zum Schutz des geplanten Bebauungsgebietes zwischen
Langwiedener- und Beethovenstraße.
Gegen den ursprünglichen
Plan der CDU, den gesamten Wald für einen Lärmschutzwall zu opfern, hat sich
die SPD-Fraktion zusammen mit den beiden anderen Oppositionsparteien von
Anfang an gewehrt. Sämtliche Anlieger der unteren Beethovenstraße haben sich
vehement dagegen ausgesprochen.
Als dann dieser Plan
aufgrund des Widerstandes von der CDU fallen gelassen wurde, kam der
Vorschlag mit der Ausweisung eines Baugebietes. Die SPD hat sich nicht
grundsätzlich gegen eine Bebauung ausgesprochen, doch sie ist nach wie vor
gegen die Aufschüttung eines Walls. Dass eine Lärmschutzmassnahme dort zur
Langwiedener Straße notwendig ist, ist unbestritten. Doch die SPD hat als
Alternative von Anfang an den Bau einer
Lärmschutzwand vorgeschlagen und gefordert. Dabei bleiben wir auch
weiterhin.
Nur die CDU-Fraktion im
Stadtrat hat dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Langwiedener
Straße/Beethovenstraße" zugestimmt. Die SPD hat mehrheitlich gegen den
Beschluss gestimmt. Durch den Beschluss der CDU, einen Wall zu bauen, muss
nun im Herbst 2012 bzw. Winter 2013 der gesamte Wald zwischen der
Langwiedener- und Beethovenstraße gerodet werden. Der Landesbetrieb
Mobilität ( LBM ) hat mitgeteilt, dass im Jahr 2013 der letzte Bauabschnitt
zum Umbau der "Spitz" (L 363/L 470 ) vorgenommen werden soll. Da Bäume nur
vom Spätherbst bis Mitte März gefällt werden dürfen, müssen alle Bäume im
Herbst 2012/ Winter 2013 gefällt werden.
Der Abraum der Böschung an
der "Spitz" , der hauptsächlich aus Sand und Steinen besteht, soll nun mit
schweren Bau- LKWs auf dem gerodeten Gelände zwischen der Langwiedener- und
Beethovenstraße aufgeschüttet werden. Wie das Gebiet dann dort aussieht,
kann man sich leicht vorstellen : zerfahrenes Gelände durch schwere LKWs,
beschädigte und verschmutze Straßen um das Baugebiet und viel Lärm und
Staub. Der aufgeschüttete Wall muss dann noch durch teuren Zukauf von
Mutterboden weiter aufgeschüttet und bedeckt werden, damit er bepflanzt
werden kann. Erst in 5-7 Jahren ist dann der Wall begrünt. In der
Zwischenzeit besteht bei Starkregen immer die Gefahr von Erosionsschäden am
Wall.
Durch den Bau des 13 Meter
breiten Walls gehen etwa 3.500 qm Grundstücksfläche verloren, die als
Baugebiet hätte verkauft werden können. Bei einem angenommenen qm-Preis von
je 100 € wäre das ein Einnahmeverlust von ca. 350.000 €. Kann die Stadt auf
diese Einnahmen verzichten, wo der Ergebnishaushalt doch über 2,9 Millionen
im Minus ist ?
Der Bau einer Lärmschutzwand
fordert dagegen wenig Gelände. Der bauliche Aufwand ist weit geringer als
beim Bau eines Walles, das Gelände wird viel weniger ruiniert. Auch könnte
die Lärmschutzwand vorerst nur auf einem Teilstück gebaut werden, um
abzuwarten, wie der Verkauf der Baugrundstücke verläuft. Der Wald könnte
dann solange stehen bleiben.
Beim Bau einer Wand könnten
die Mehrzahl der Bäume auf dem Gelände stehen bleiben. Der Bauherr sollte
dann selbst entscheiden, ob und wie viele Bäume er auf seinem Grundstück
stehen lässt oder selbst fällt. Die Wand würde eine bauliche Abgrenzung zur
Langwiedener Straße bedeuten, eine weitere Umzäunung durch die Bauherren
wäre nicht notwendig. Wie er sein Grundstück zur Lärmschutzwand dann
bepflanzt und abgrenzt, ist dem jeweiligen Eigentümer überlassen.
Natürlich will die SPD dort
keine "Berliner Mauer" errichten. Zwischen Langwiedener Straße und der Wand
sollte natürlich ein Grünstreifen bepflanzt werden. Das könnten kleine
Bäume, Sträucher, Ranken und Blumen sein. Die Wand sieht man dann von der
Straße aus kaum noch.
Aus dem von der Stadt in
Auftrag gegebene Lärmschutzgutachten aus dem Jahr 1999 geht hervor, dass
eine Lärmschutzwand etwa die gleiche Wirkung habe wie ein Lärmschutzwall.
Eine Lärmschutzwand ist insgesamt billiger als ein Lärmschutzwall.
Erich Neu ,
Fraktionsvorsitzender

Betreff - Installation von
Videoüberwachungskameras auf den
Bahnsteigen des Bahnhofes Landstuhl
SPD will mehr Sicherheit am Bahnhof und den
Bahnsteigen des Bahnhofes Landstuhl
Auf Antrag der
SPD-Stadtratsfraktion - zusammen mit der FWG-Fraktion - wurden in der
letzten Stadtratsitzung am 25.01.2012 die Möglichkeiten der Installation von
Video-Überwachungskameras am Bahnhof Landstuhl erörtert.
Anwesend war ein
Vertreter der Deutschen Bahn als Hausherr und Eigentümer der Bahngleise und
des Bahnhofes Landstuhl. Weiterhin war ein Beamter der Bundespolizei, die
nach der Auflösung der Bahnpolizei für Straftaten auf dem Gelände der
Bahnhöfe zuständig ist, erschienen.
Zusätzlich waren
der Leiter der Polizeiinspektion Landstuhl und dessen Vertreter an der
Gesprächsrunde beteiligt.
Etwa 90 Minuten
diskutierten die Ratsmitglieder mit den anwesenden Sachverständigen über die
Frage, wie die Sicherheit am Bahnhof Landstuhl verbessert werden könne.
Hintergrund ist der brutale Überfall auf eine Frau am 9. November 2011.
Diese hatte einem Mädchen geholfen, das von drei Jugendlichen auf dem
Bahnsteig herumgeschupst wurde. Als Vergeltung wurde die Frau später im Zug
nach Ramstein von den drei Tätern zusammengeschlagen.
Fraktionsvorsitzender Erich Neu begründete unseren Antrag nochmals und
forderte die Installation von weiteren Kameras, die die Bahnsteige auf dem
Bahnhof überwachen sollen. Auf den Hinweis des Datenschutzes erklärte Erich
Neu, dass hier Prävention wichtiger sei als Datenschutz. Es gehe um die
Sicherheit unserer Bürger. Er verwies auch auf den großen Anteil von
Schülern, die täglich von der Deutschen Bahn zur Schule befördert werden. Es
gehe auch gerade um deren Sicherheit. Von den installierten
Überwachnungskameras gehe auch eine abschreckende Wirkung aus, wies Erich
Neu hin .
Trotz sieben
vorhandener Kameras konnten keine brauchbaren Videoaufnahmen für die
Ermittlung der Täter ausgewertet werden. Wie sich jetzt herausgestellt hat,
waren die Kameras teilweise defekt. Der Vertreter der Deutschen Bahn teilte
mit, die vorhandenen Kameras an den Gleisanlagen seien nicht für die
Überwachung der Bahnsteige - also der Fahrgäste - , sondern lediglich zur
Überwachung der Liegenschaften der Deutschen Bahn angebracht. Andere Kameras
übermitteln den Bahnkollegen in Kaiserslautern Reiseinformationen. Sie
sehen, wenn Züge in Landstuhl einfahren. Diese können dann per Lautsprecher
angekündigt werden. Hier stellt sich die Frage, ob Überwachungen von
Gebäuden und technischer Einrichtungen der Bahn wichtiger sind, als die
Überwachung der Sicherheit der Reisenden, also der Bürger.
Der Vertreter
der DB erklärte, dass weitere Kameras aufgehängt werden könnten, fragte aber
nach der Notwendigkeit, da dies ja Geld koste. Der Bahnhof Landstuhl sei
kein Kriminalitätsschwerpunkt. Wie die Polizei Landstuhl erklärte, seien im
Jahr 2010, 13 Fälle von Strassenkriminalität registriert worden, darunter
sieben Körperverletzungen, zwei Schlägereien und eine räuberische
Erpressung. 2011 gab es insgesamt sieben Delikte, die bei der Polizei
angezeigt wurden, darunter vier Körperverletzungen, zwei Diebstähle aus Pkws
und eine Sachbeschädigung. Es gibt da wohl auch noch eine Dunkelziffer von
Straftaten, die nicht angezeigt wurden.
Der
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ralf Hersina stellte klar, dass es der
SPD nicht um eine personelle Videoüberwachung gehe, sondern dass die
Vorgänge an den Bahnsteigen für 48 Stunden aufgezeichnet werden, um im Falle
eines Falles - und auf richterliche Anordnung - Straftäter leichter
ermitteln zu können. Ralf Hersina schlug vor, dass die DB die vorhandenen
Kameras zur Überwachung von Liegenschaften so justiert, dass künftig auch
die Vorgänge auf den Bahnsteigen aufgezeichnet werden könnten. Dies ist
jedoch laut Aussage des DB-Vertreters nicht möglich.
Wie in einem Pressebericht der RHEINPFALZ vom
25.01.2012 zu lesen ist, hat sich auch der leitende Oberstaatsanwalt
Eberhard Bayer von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken für den Einsatz von
Kameras ausgesprochen. Die Bundespolizei ist für die anlassbezogene
Auswertung der Aufnahmen zuständig. Der anwesende Beamte der Bundespolizei
wies darauf hin, dass seine Behörde bei Straftaten auch zusätzliche
Aufzeichnungen auswerten werde, falls die Bahn dem Antrag der SPD stattgeben
und weitere Kameras aufhängen würde. Es sei aber wichtig, dass die Kameras
funktionieren. Eine ständige Überwachung der Funktionstüchtigkeit der
Kameras sei deshalb unumgänglich.
Bürgermeister Grumer versprach, die drei
städtischen Kameras in der Unterführung regelmäßig auf ihre
Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Er will, dass die Kameras technisch so
ausgestattet werden, dass diese eine Fehlermeldung abgeben, wenn sie nicht
mehr funktionieren. Dies werde vorgenommen, egal was es kostet, so Grumer.
Der gesamte Stadtrat, einschließlich des
Bürgermeisters, bat den anwesenden Vertreter der Deutschen Bahn - Herrn
Wagner - sich bei den zuständigen Gremien der Bahn dafür einzusetzen, dass
die Kameraüberwachnung der Bahnsteige realisiert wird. Nur die Bahn als
Hausherr kann die Kameras installieren, bzw. umjustieren, da diese auch die
Kosten hierfür tragen muss.
Die SPD-Fraktion ist optimistisch, dass ihr
Antrag Erfolg hat und die geforderten Maßnahmen realisiert werden.(erne)

Gemeinsame Resolution des Stadtrates der
Sickingenstadt Landstuhl
Der Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl ist tief
bestürzt und betroffen über die Ereignisse in Japan dieses Jahres. Die
Auswirkungen der Naturkatastrophe vom 11. März 2011 haben deutlich gezeigt, dass
die Atomtechnologie nicht beherrschbar und mit unverantwortlichen Risiken
verbunden ist.
Daher erfüllt uns auch die Nähe des Atomkraftwerkes
Cattenom mit großer Sorge. Auf Grund der zahlreichen Störfällen während der
gesamten Laufzeit - der letzte Störfall war am 29. August 2011 - und der
vorherrschenden West- und Südwestwinde sehen wir hierin ein Risiko für die
Sicherheit und das Wohlergehen unserer Bevölkerung in der Stadt Landstuhl und in
der Region.
Wir fordern daher, dass für dieses Kraftwerk mit vier
Druckwasserreaktoren die gleichen Überprüfungs- und Sicherheitsstandards
angewandt werden, wie für die jetzt stillgelegten Altkraftwerke in Deutschland.
Der Rat der Stadt Landstuhl bittet die Bundesregierung und
die rheinland-pfälzische Landesregierung, sich beim französischen Präsidenten
und allen zuständigen Behörden für die sofortige Abschaltung des AKW Cattenom
nachdrücklich einzusetzen und auf einen gesamteuropäischen Ausstieg aus der
Kernenergie zu drängen.

Einführung
wiederkehrender Straßenausbaubeiträge....28.08.2011
Betreff:
Grundsatzbeschluss auf Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge in
der Sickingenstadt Landstuhl
Sehr geehrter Herr
Bürgermeister Grumer,
die SPD-Fraktion
beantragt, in der nächsten Stadtratsitzung den Grundsatzbeschluss zu fassen,
in der Sickingenstadt Landstuhl wiederkehrende Straßenausbaubeiträge
einzuführen.
Begründung erfolgt
in der Sitzung.
Mit freundlichen
Grüßen
Erich Neu /
Fraktionsvorsitzender

Betreff
/ Bebauungsplan Langwiedener Strasse
Die SPD-Fraktion im
Landstuhler Stadtrat ist mit der Berichterstattung in der Rheinpfalz vom
24.06.2011 über die Stadtratsitzung vom 21.06.2011 nicht zufrieden. In dem
Bericht wird nur erwähnt, dass der Bebauungsplan "Langwiedener Strasse" mit
13 zu 9 Stimmen beschlossen wurde. Nach unserer Ansicht hätte hervorgehoben
werden müssen, dass alle 3
Oppositionsfraktionen
die Änderung des Bebauungsplanes abgelehnt haben.
Dieser Plan, so wie
er von der Stadtspitze und der CDU - Fraktion in der Sitzung eingebracht
wurde, lehnt die SPD - Fraktion ab.
Wir haben beantragt,
unterstützt von der FWG - Fraktion, die Änderung des Bebauungsplanes
auszusetzen, bis der Bedarf an Neubauflächen geklärt ist. Zusätzlich wollten
wir vermeiden, dass der beim Umbau der "Spitz" anfallende Abraum auf diesem
Geländestreifen zwischengelagert wird und die Rodung oder wenigstens eine
Teilrodung des Waldstreifens notwendig wäre.
Wie uns vom LBM (
Landesbetrieb Mobilität ) bestätigt wurde, wäre der Abraum nur bedingt als
Baumaterial für eine Lärmschutzmassnahme verwendbar. (erne)
siehe auch den weiter unten stehenden
Bericht :
SPD, FDP und FWG gegen
einen Lärmschutzwall
den
Rheinpfalzbericht vom 24.06.2011 .....

Einführung
wiederkehrender Straßenausbaubeiträge....10.12.2010
Betreff:
Antrag auf Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grumer,
die SPD Fraktion im Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl bittet gem.
§ 14 unserer Geschäftsordnung den Antrag auf Einführung
wiederkehrender Straßenausbaubeträge.
Die Beratung soll im nächsten
Hauptausschuss beraten und dann eine Bürgerbeteiligung durch
Bürgerversammlung vorgenommen werden, bevor der Stadtrat in öffentlicher
Sitzung abschließend entscheidet.
Die Begründung des Antrages
erfolgt im Hauptausschuss.
Mit freundlichen Grüßen
Erich Neu,
SPD-Fraktionsvorsitzender

Wir helfen:
Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Sickingenstadt Landstuhl
haben die Möglichkeit sich mit ihren Problemen im Umgang mit Behörden und
Institutionen, aber auch mit Verbesserungen oder Vorschlägen an unsere
SPD-Stadtratsmitglieder zu wenden.
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Erich Neu |
Tel.: 06371 / 16922 |
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Ralf Hersina |
Tel.: 06371 / 918409 |
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Hans Peter Molitor |
Tel.: 06371 / 16110 |
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Peter Hirsch |
Tel.: 06371 / 17346 |
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Willi Bütow |
Tel.: 06371 / 12416 |
|
Barbara Molitor |
Tel.: 06371 / 16110 |

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